Landkreis Hildesheim/Freden. Die stark beschädigte Leinebrücke im Zuge der L 487 in Freden muss perspektivisch durch einen Neubau ersetzt werden. Wie es bis dahin weitergeht, soll sich nach Vorlage des derzeit erarbeiteten Statikgutachtens entscheiden. Die Grünen-Landtagsabgeordnete Swantje Schendel, die den Landkreis Hildesheim als Betreuungswahlkreis begleitet, setzt sich für eine möglichst schnelle und verlässliche Lösung ein.
„Die Einschränkungen an der Leinebrücke treffen die Menschen in Freden ganz konkret in ihrem Alltag. Deshalb ist wichtig, dass jetzt keine Zeit verloren geht. Die Landesbehörde bereitet bereits sowohl einen Ersatzneubau als auch eine mögliche Behelfsbrücke vor. Sobald das Statikgutachten vorliegt, muss schnell Klarheit geschaffen werden, wie die Verbindung gesichert und der notwendige Neubau möglichst zügig umgesetzt werden kann“, erklärt Schendel.
„Ich stehe hierzu im Austausch und werde das weitere Verfahren aus Hannover eng begleiten. Für mich ist entscheidend, dass die berechtigten Anliegen der Menschen vor Ort bei den weiteren Entscheidungen eine zentrale Rolle spielen. Die Menschen in Freden können sich darauf verlassen, dass ihre Situation in Hannover gesehen wird.“
Die Einschränkungen in der Gemeinde Freden sind mittlerweile beachtlich. Feuerwehr, Rettungsdienst, Schülertransport müssen Umwege in Kauf nehmen. Die Wege des alltäglichen Lebens mit dem Auto sind deutlich von Umwegen geprägt. 20 Minuten und 17 km trennen die Flussufer zur Zeit voneinander.
Matthias Brinkmann, Landratskandidat von Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Hildesheim, ergänzt:
„Die Einschränkungen ziehen sich jetzt schon über Jahre und die Unzufriedenheit der Menschen in Freden ist nachvollziehbar.“, erläutert Brinkmann, der sich heute gemeinsam mit Axel Klepping, Grünes Gemeinderatsmitglied, ein Bild vor Ort gemacht hat. „Als Landrat werde ich die Abläufe in Hannover weiter kritisch begleiten und die Unterstützung des Landkreises wo auch immer möglich zusichern.“
„Die Fredener Bevölkerung erwartet eine schnelle und im wahrsten Sinne des Wortes tragfähige Lösung für unser Brückenproblem“, so Axel Klepping.
Schendel und Brinkmann wollen sich gemeinsam dafür einsetzen, dass nach Vorlage des Gutachtens schnell eine tragfähige Lösung gefunden und die Öffentlichkeit transparent über die nächsten Schritte informiert wird.
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